Konkretistisch rechnendes Kind. Quelle: transferred from de.wikipedia to Commons.

Autor des Bildes: Dr. Klaus Retzlaff

Dyskalkulie/ Rechenschwäche

Liebe Eltern,

schlechte Noten in der Mathearbeit, tägliches Theater bei den Mathehausaufgaben, Anspannung und Tränen bei Eltern und Kind - kommt Ihnen das bekannt vor?

 

Bekommt ihr Kind vielleicht sogar schon Nachhilfe oder übt viel mit Ihnen, hat aber weiterhin große Schwierigkeiten beim Rechnen?


Die Lehrerin empfiehlt, mehr zu üben, aber Sie und Ihr Kind haben schon herausgefunden, dass einfach "mehr üben" keinen Erfolg sondern nur noch "mehr Frust" bringt.

 

Sicher haben Sie sich  schon manchmal gefragt, warum Ihr Kind die einfachsten Rechnungen nicht lernt oder  sie ständig wieder vergisst.

 

Erfahrungsgemäß lässt sich eine Rechenschwäche gut behandeln, wenn sie früh erkannt wird. Zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren, wenn Sie bei Ihrem Kind eine Rechenschwäche vermuten (siehe Symptome).

 

 

Was ist eigentlich Rechenschwäche oder Dyskalkulie?

Die Rechenschwäche ist eine Teilleistungsschwäche.
Rechenschwache Kinder sind bei durchschnittlicher  Intelligenz nicht in der Lage, ein grundlegendes mathematisches Verständnis von Zahlbeziehungen, Zählfertigkeiten, Mengen, Grundrechenarten und Stellenwertsystem zu erwerben.

Dadurch, dass mathematische Grundlagen ganz fehlen oder missverständlich angelegt sind, kann das weiterführende mathematische Verständnis nicht auf ihnen aufgebaut werden.
 Die Fehler, die diese Kinder beim Rechnen machen, sind keine willkürlichen Fehler. Diese Fehler entstehen nicht zufällig und auch meistens nicht aus Konzentrationsmangel oder mangelnder Übung. Sie beruhen auf individuellen Vorstellungen, Konzepten und Strategien des einzelnen Kindes. "Mehr üben" verfestigt  falsche Strategien!

In der Diagnostik gilt es, diese Konzepte und Strategien aufzudecken. In der Therapie werden dann die Grundlagen gelegt, um tragfähige Konzepte und Rechenstrategien zu entwickeln. Erst dann macht "mehr üben" für diese Kinder wirklich Sinn!

 

 

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© Katja Ringewaldt